Habenhauser Schafferkonzerte

Simon-Petrus-Kirche

Habenhauser Schafferkonzerte

Saison 2019/2020

Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht.

Jeden vierten Freitag im Monat um 20 Uhr.

Immer in der Simon-Petrus-Kirche, Habenhauser Dorfstr. 42.

 

 

In dieser Reihe erwartet die Freunde alter und neuer Musik immer wieder besondere Hörerlebnisse.

 

27. September 2019

Giulia Nuti - Meisterkonzert

"Les Sauvages"

Giulia Nuti - Cembalo

 

Gemeinsam mit dem Bremer Cembalobauer und Konzertveranstalter Christian Kuhlmann konnte die Habenhauser Schaffergesellschaft zum Auftakt der neuen Spielzeit die italienische Cembalistin Giulia Nuti für das neue Format der „Meisterkonzerte“ nach Habenhausen holen. Geboren in Cambridge und aufgewachsen in Florenz, ist sie spezialisiert auf italienische und französische Musik der späten Renaissance und des Barock. Ihre erste Solo-CD erschien 2014 bei der Deutschen Harmonia Mundi und erhielt noch im Oktober desselben Jahres mit dem „Diapason d’Or“ (Goldene Stimmgabel) einen der drei bedeutendsten unabhängigen Schallplattenpreise in Europa für klassische Musik.

Ihre zweite Solo-CD „Le Coeur et l’oreille“ erhielt im Jahre 2017 den renommierten „Preis der Deutschen Schallplattenkritik“. Zudem unterrichtet Giulia Nuti Cembalo an der Scuola di Musica di Fiesole, wo sie die Abteilung für Alte Musik leitet, und erteilt Meisterkurse, Seminare und Vorlesungen u.a. am Royal College of Music. Im „Meisterkonzert No.1“ stellt Giulia Nuti ihr Programm „Les Sauvages – Cembalomusik aus dem vorrevolutionären Paris“ vor. Dabei spielt sie auf einem von Christian Kuhlmann geschaffenen, prächtigen Nach- und Neubau eines Hembsch-Cembalos von 1751.

 
 
 
 

25. Oktober 2019

Ensemble Rayonne

Jette Beyer – Blockflöte
Jakub Wrona – Cembalo
Hye-Jin Han – Cello

 

Bach, Händel, Telemann - die drei bedeutendsten deutschen Komponisten ihrer Zeit, hätten sich in ihrem persönlichen Leben und Wirken wohl nicht unterschiedlicher entwickeln können. Während Bach sich nie weit von seinem Geburtsort entfernte und sich immer im Dienste von Fürst und Kirche befand, vielmals Vater wurde und bewährte musikalische Formen zur Vollendung brachte, entwickelte Telemann sich zu einem kosmopolitisch eingestellten Hanseaten, der nebenbei als erster selbstständiger Komponist mit neumodischer, viele Stile vereinender Musik international sehr erfolgreich wurde, und der sich sogar ohne große Folgen eine Trennung von seiner Frau leisten konnte. Händel wiederum ließ sich nach jahrelangen Reisen durch Italien schließlich in England nieder, um da, immer unverheiratet bleibend, mit großem Erfolg das große englische Oratorium zur Blüte zu entwickeln und die Oper als Geschäft zu betreiben.

Das auf originalgetreu kopierten Instrumenten spielende junge Bremer Ensemble RAYONNE spannt einen musikalischen Bogen um diese großen Drei, und vereint deren Musik in einem abwechslungsreichen Programm.

22. November 2019

Duo Pohádka

Meisterkonzert

Johannes Krebs – Cello
Lydia Hammerbacher – Klavier

 

Das Duo Pohádka widmet sein Programm dem großen Repertoire für Klavier und Cello. Die drei Sonaten von L.v. Beethoven, C. Franck und S. Prokofjev gehören zu den bekanntesten und beliebtesten für diese Besetzung. Sie vereinen als Spätwerke meisterhaftes kompositorisches Können mit leidenschaftlichem und lyrischem Ausdruck.

Johannes Krebs, Professor an der KU Graz, war 1. Solocellist der Bremer Philharmoniker und Cellodozent an der Hochschule für Künste Bremen. Er musiziert mit dem Streichtrio Lirico auch regelmäßig mit Ausnahme-künstlern wie Gerard Caussee, Latica Honda-Rosenberg, Alban Gerhardt, Tanja Tetzlaff und Marta Gulyas. Die als Solistin mehrfach ausgezeichnete Bremer Pianistin Lydia Hammerbacher ist Mitglied des Trio Manuk und des preisgekrönten Trio Axis. Ihr besonderes Interesse gilt der Neuen Musik, das sie sowohl konzertierend als auch pädagogisch umsetzt.

 

6. Dezember 2019

Weihnachtskonzert

O Salutaris

Paul Bialek – Geige
Eva Pressl – Harfe
Hanna Thyssen – Sopran

 

Im kalten, dunklen Dezembermonat kann vielerorts großartige Musik zum weihnachtlichen Geschehen erlebt werden. Der meistens pompösen Weihnachtsmusik in großer Besetzung setzt das Kammermusikensemble ein klein besetztes Programm gegenüber, das in seiner Intimität wunderbar zum Geschehen im Stall von Bethlehem passt.

Geiger Paul Bialek und Harfenistin Eva Pressl haben mit Sopranistin Hanna Thyssen ein, alleine schon der Besetzung wegen, einzigartiges Programm gestaltet, das neben Eigenbearbeitungen von bekannten Weihnachtsliedern auch Stücke von englischen, französischen und deutschen Tondichtern beinhaltet. Die erfahrenen Künstler haben eine rege ausführende Tätigkeit im nordwestdeutschen Raum gemein.